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Drumming Experience

private Homepage des Schlagzeugers Georg Angelé

mein Arbeitsplatz



Über mein Konzept

Schon als Kind mit 5 Jahren war für mich die Trommel das Musikinstrument der größten Faszination. Mit neun Jahren durfte ich dann bei der Jugendmusik in meiner Heimatstadt als Schlagzeuger einsteigen. Ich hatte das große Glück, hier auf einen absolut kompetenten "studierten" Schlagzeuglehrer zu stoßen, der mich nach und nach in alle Disziplinen des klassischen Orchester Schlagwerks einführte. Im Mittelpunkt stand natürlich das Spiel der kleinen Trommel. Aber auch Becken, große Trommel, Landsknechttrommel, diverse Perkussion Instrumente und besonders die Kesselpauken standen auf dem Lehrprogramm. Für diesen intensiven und kompetenten Unterricht bin ich ihm bis heute mit großem Dank verbunden.

Neben meinem Engagement in der Blasmusik war ich dann auch bald im klassisch ausgerichtetem Schulorchester als Schlagzeuger gefragt, um dem Gesäge der Streicher alle circa 100 Takte einen Akzent aufzusetzen, damit das Publikum nicht endgültig einschläft. Was ich dabei gelernt habe, ist zählen, zählen und noch mal zählen, damit der Akzent dann auch wirklich im richtigen Takt auf der richtigen Achtelnote saß. Die Einsätze des Dirigenten (unseres Musiklehrers) kamen leider nicht mit der notwendigen Zuverlässigkeit, als dass ich mich darauf hätte verlassen können. Aber wenn der Schlag fehlte, war das Gezeter groß.

Mit 16 Jahren gründete ich mit Freunden eine Schülerband. Gleichzeitig verabschiedete ich mich von der Blasmusik. Wir spielten alles, was damals gerade in den Hitparaden angesagt war. Natürlich alles von den Stones und Beatles etc., besonders gern auch Creedence Clearwater Revival. Die Schule ging zu Ende und damit auch die wilde Zeit der Beatmusik. Inzwischen waren meine Ansprüche an die eigene Musik etwas ambitionierter. Ich schloss mich dann einer Gruppe an, die sich dem Jazz verschrieben hatte. Unser Stil lag im Bereich von Free-Jazz und Rock-Jazz. Das Covern war überwunden, jetzt spielten wir nur noch eigene Kompositionen. Das Jazzschlagzeugspiel hatte ich mir durch Selbststudium angeeignet, indem ich mich an großen Vorbildern orientierte. So etwa an dem legendären Gene Krupa oder besonders an Joe Morello. Die unübertreffbaren Soli von Morello kann ich mir heute noch fast täglich hereinziehen, ohne dass es langweilig wird.

Zu jener Zeit sah und hörte ich zum ersten Mal in einer Fernsehsendung eine japanische Taiko Performance (Tai=groß, ko=Trommel). Dieses Erlebnis war für mich einer der wichtigsten Anstöße für meine weitere Entwicklung. Mir wurde klar, die musikalische Herausforderung des Schlagzeugers besteht nicht darin, für andere Musiker den Takt zu klopfen. Ich begann, das Schlagzeug als eigenständiges vollwertiges Instrument zu begreifen. Nachdem sich unsere Jazz Formation aufgelöst hatte, konzentrierte ich mich zunehmend darauf, an meinem Schlagzeug rein solistisch zu arbeiten. Besonders inspirierend war dabei für mich die Rhythmik des japanischen Taiko. Aber mir geht es nicht darum, Taiko nachzuspielen, sondern Elemente der europäischen Musik, sowohl der Klassik (ich bin ein unrettbarer Beethoven Fan) als auch der Blasmusik, des Rhythm und Blues bis zum Jazz und des Taiko miteinander zu verschmelzen und daraus neue Kompositionen zu kreieren. Und wer genau hinhört, wird in dem einen oder anderen Stück auch ein wenig Krupa oder Morello erkennen können.


Meine Favoriten: zum Kennenlernen
Gene Krupa Joe Morello Taiko "RANDO" Georg Angelé

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